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Fritz Eckenga ist viel unterwegs. Wenn nicht, bewohnt er einen blickdichten Teil der Stadt Dortmund. Dort bemüht er sich, das aggressive Wachstum seines Liebstöckelbusches zu begrenzen. Ausgleich zu dieser harten körperlichen Arbeit findet er abwechselnd in seinen Kochtöpfen und auf der Westtribüne des Westfalenstadions.

Eckenga schreibt und spielt. Was, wo und wann kann man diesen Seiten entnehmen.


Salzburger Stier 2012

Fritz Eckenga mit dem internationalen Radio-Kabarettpreis Salzburger Stier ausgezeichnet.

Die Preisverleihung fand am Sonnabend, 12. Mai 2012 im Großen Sendesaal des Hörfunkgebäudes des Saarländischen Rundfunks auf dem Halberg statt. In der Jurybegründung heißt es: Eckengas Gedichtbände decken ein breites Themenspektrum der wirklich wichtigen Dinge des Lebens ab: natürlich Sport (insbesondere Fußball), Politik und Politiker, aber auch einfache und schwierige Liebesbeziehungen und Gedanken über das Dichten selbst. Eckenga erweise sich als Meister des Paarreims, mit dem er häufig überraschend neue Zusammenhänge herstelle. Und er beherrsche virtuos geschliffene Wendungen der Regionalsprache. Seine Lebensklugheit erinnere an die Erich Kästners.

Hinter dem Salzburger Stier stehen die öffentlich-rechtlichen Radiostationen in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und in Südtirol, die sich zu einer Radiovereinigung zusammengeschlossen haben. Der Salzburger Stier ist der renommierteste Kleinkunstpreis im deutschen Sprachraum. 1982 wurde er zum ersten Mal vergeben. Während 15 Jahren wurde der «Stier» in Salzburg verliehen, dann ging er auf Reisen, und zwar zu den Hörerinnen und Hörern der am Preisverfahren beteiligten Sendestationen. Die Bilder der Preisverleihung und viele weitere Informationen finden Sie hier.


Literaturpreis Ruhr 2011

Auszeichnungspreis für Fritz Eckenga

Zum 26. Mal hat der Regionalverband Ruhr, in Kooperation mit dem Literaturbüro Ruhr, seinen Literaturpreis vergeben. Die Jury hat Fritz Eckenga aus 41 Vorschlägen ausgewählt. Der Literaturpreis Ruhr 2011 wurde ihm am 11. November in Essen verliehen. Der Dortmunder Kabarettist und Autor erhielt den Hauptpreis für sein literarisch-satirisches Gesamtwerk.

In der Begründung der Jury heißt es, Eckenga begeistere seit gut zwanzig Jahren als vielseitiger Schriftsteller und als Mitglied des Dortmunder Rocktheaters N8chtschicht ein Publikum weit über das Ruhrgebiet hinaus. Besonders hob die Jury die Alltagstauglichkeit seiner Texte hervor: "Eckengas Gedichtbände (seit 2002 vier Bände im Münchener Kunstmann-Verlag) decken ein breites Themenspektrum der wirklich wichtigen Dinge des Lebens ab: natürlich Sport (insbesondere Fußball), Politik und Politiker, aber auch einfache und schwierige Liebesbeziehungen und Gedanken über das Dichten selbst." Eckenga erweise sich als Meister des wohlklingenden Paarreims, mit dem er häufig überraschend neue Zusammenhänge herstelle. Weiterhin heißt es in den Ausführungen der Jury, Eckenga beherrsche virtuos geschliffene Wendungen der Regionalsprache. Zitiert werden in der Begründung auch diverse Medien, in denen Eckenga unter anderem "die melancholische Lebensklugheit von Kästner" zugesprochen wird.


Alle Zeitfenster auf Kippe

Durchzug sorgt für frische Luft. Fritz Eckenga lässt das Fenster also offen. Der Zeitgeist? Eine vorübergehende Erscheinung. Er hat keine Chance, zu lange durch die Bude zu spuken. Wenn er lästig fällt, fliegt er raus. Genauso wie diese elektrischen Geräte, die einem die angeblich große Welt in die vier Wände übertragen. Ist es nur Verwirrung oder ist es schon Irrsinn? Es wurde gemeldet, dass bereits neun von zehn Usern davon überzeugt sind, die Erde sei eine Scheibe. Kein Wunder, flat wie sie ist. The whole wide world passt auf einen Flachschirm. Gibt es in allen Formaten, von Angeber-X-Large bis Hosentasche. Ein ersatzkassenkartenkleines Handydisplay, Mäusekino für Weltbürger. Ausschalten ist eine Möglichkeit. Das offene Fenster bietet eine Alternative.




Fremdenverkehr mit Einheimischen

Verlag Antje Kunstmann

Es gibt gute Gründe dafür, zeitig außer Haus zu gehen. Doch auch die vorsichtige Expedition in den Nahbereich der Gegenwart birgt die Gefahr, sofort wieder außer sich zu geraten. Der Gang vor die Tür schützt nicht vor dem vermeintlichen Gedankengang der anderen. Irgendeiner emittiert einem immer was ins Dasein. Zum Glück aber ist hier wie dort Fritz Eckenga zur Stelle und hilft sich und uns über die schlimmsten Belästigungen hinweg.

 


Du bist Deutschland?

Reclam Verlag

Nun auch als Taschenbuch bei Reclam erschienen: "Du bist Deutschland?"
Mit großer Zuneigung beschreibt Eckenga die rührend-komischen Versuche seiner Mitmenschheit, den Sinn des Daseins beim Preisvergleich von Spaghetti-Portionier- Schablonen, im Dialog mit dem Briefmarkenverkaufsautomaten oder in der Betrachtung von Beerdigungskonferenzschaltungen im Fernsehen zu entdecken.


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